Roland Garros in vollem Gange
Woche 1 der diesjährigen French Open neigt sich dem Ende zu.
Im heutigen Blog geht’s über die Outfits der Stars, Spieler, die bis an ihre Grenzen gehen sowie einem weiblichen deutschen Newcomer, der zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere die Luft des Center Courts schnuppern durfte.
Die Outfits der Stars
Federer, Nadal, Sharapova und Murray gehören schon seit Jahren zu den absoluten Toppern auf der Tour. Auch in diesem Jahr zählen sie zu den Titelanwärtern auf der roten Asche von Paris. Die Vorbereitungen auf ein Grand Slam sind ausschlaggebend, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort das beste Tennis spielen zu können. Um dies zu erreichen, müssen Federer und Co. sich wohl fühlen und genau da spielt der Kleidungshersteller eine wichtige Rolle. Keine Naht darf zwicken, der Rock muss sitzen und der Schuh muss über den Platz fliegen können. Diese Formel wissen die Kleidungshersteller Nike und adidas bereits seit Jahrzehnten wie kein anderer zu berechnen. Federer, Nadal und Sharapova vertrauen schon lange auf die gute Qualität und das sportliche Design des amerikanischen Grosskonzerns Nike, Murray dagegen hat seinen Matchpartner in deutschlands führendem Sportartikelhersteller adidas gefunden.
Spieler, die bis an ihre Grenzen gehen
Tag 5 war ein spektakulärer Tag, an dem das Publikum mehr als genug auf seine Kosten kam.
Mittlerweile ist bekannt, dass wenn man sich ein Match von John Isner anschaut, man für Stunden an seinen Stuhl gefesselt sein kann. So auch an diesem Tag. Isner bestritt sein Zweitrundenmatch auf dem Center Court Philippe Chatrier gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu. Mit 41 Assen und einer Aufschlag Durchschnittsgeschwindigkeit von über 200km/h versuchte er vergeblich, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Das Spiel dauerte fast 6 Stunden, alleine der fünfte Satz dauerte länger als viele andere Matches. Am Ende war es zur Freude vieler Fans jedoch der Franzose, der bei 17-16 seinen Matchball verwandeln und als Sieger den Platz verlassen konnte.
Tag 5 war auch der Tag, an dem Besucher des Stadions Suzanne Lenglen Zeuge waren, wie beide Spieler teilweise am Rande ihrer Kräfte waren aber dennoch nicht aufgaben. 4 Sätze lang jagten sich Richard Gasquet und Grigor Dimitrov über den Platz, wobei es schon gegen Ende des zweiten Satzes bereits danach aussah, dass ein Spieler die Partei frühzeitig beenden müsste. Nach einer Rallye von 32 Schlägen lag Dimitrov von Krämpfen geplagt auf dem Boden, Gasquet dagegen kämpfte gegen seinen Magen und schnappte nach Luft. Am Ende war es der fitter wirkende Gasquet, der seinen Matchball verwandeln konnte und in die dritte Runde einzog.
Weiblicher deutscher Newcomer
Bei ihrer ersten Grand Slam Teilnahme schlug sie sich sensationell durch die Qualifikation, gewann die erste Runde wie bis dato alle Matches im dritten Satz und bestritt ihr Zweitrundenmatch auf dem Center Court gegen niemand minder dann die derzeitige Nummer eins im Damentennis, Victoria Azarenka.
Diese Erfahrung machte die 20-jährige Dinah Pfizenmaier aus Bochum. Schon im Einschlagen stellte das junge Nachwuchstalent fest, dass Azarenka mehr Winners schlug, als sie im gesamten Match, so lautete zumindest ihre Analyse nach dem Match. Trotz der 1-6 1-6 Niederlage ist ihr aber das Lachen nicht vergangen. Pfizenmayer wird wohl ein paar Tage brauchen, um alle Eindrücke verarbeiten zu können. Auf jeden Fall hat man schon jetzt bei ihr das Gefühl, dass da die Nächste heranwächst, über die es bald mehr zu berichten geben könnte, als eine 1:6, 1:6-Niederlage in der zweiten Runde der French Open gegen Victoria Azarenka.




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